Mach's Dir selber!

Maker Space

Dein Traum vom selbstgebauten Gewürzregal scheitert an zu wenig Säge? Du sehnst dich nach einer Drehbank oder einer Fräse für dein neuestes Projekt? Lackieren in der eigenen Wohnung kommt für dich nicht in Frage? Auf diese Anforderungen reagieren Maker Spaces und stellen Arbeitsmittel und Räumlichkeiten zur Verfügung.

Und wie sieht sowas in der Praxis aus? Zum Beispiel so in Erfurt: makerspace-erfurt.de/das-makerspace-konzept oder hier, richtig groß und mit einem gewaltigen Kooperationspartner, in Garching: www.maker-space.de

Verschiedene Abrechnungsvarianten werden dort angeboten: Die Bastler können entweder einmalig kommen, eine 10er-Karte erwerben oder ein Abonnement abschließen. Auch wir sind überzeugt, den richtigen Modus zu finden.

Viel wichtiger ist uns, dass wir anstoßen, etwas mit den Händen zu erschaffen, zu reparieren statt neu zu kaufen und von anderen zu lernen.

Insbesondere beim letzten Punkt sind Kooperationen mit lokalen Unternehmen 1 Die Integration von lokalen Unternehmen soll ein grundsätzlicher Bestandteil von Projekt Agora sein: http://www.projekt-agora.de/allgemein/ja-wer-hat-eigentlich-was-davon/, aber auch einem Designstudiengang oder dem Ingenieurs-Treff denkbar. Wir sehen uns aber nicht nur als Netzwerker, sondern auch als Vermittler von Ideen: im Maker Space könnte man also auf die Möbel-Baupläne des Berliner Ingenieurs und Architekten Van Bo Le-Mentzel hinweisen, die er kostenlos im Internet zur Verfügung stellt und die jeder nachbauen und weiterentwickeln kann.

Natürlich kann man kaum so groß starten wie die Garchinger, aber man kann es auch klein anfangen und die Einrichtung des Maker Spaces über Projekte, zum Beispiel im Seniorengarten als Gemeinschaftsarbeit anstoßen.


Beitragsbild: © aerogondo / fotolia

Anmerkungen   [ + ]

1. Die Integration von lokalen Unternehmen soll ein grundsätzlicher Bestandteil von Projekt Agora sein: http://www.projekt-agora.de/allgemein/ja-wer-hat-eigentlich-was-davon/